GlasfaserPlus Hausbegehung: Open-Access-Workflow im Detail
GlasfaserPlus ist das Joint Venture aus Telekom und IFM Investors. Fokus: ländlicher Ausbau, Open-Access. Auskundungs-Workflow ähnelt der Telekom — mit eigenem Portal und etwas anderen Mengen-Logiken.
Was GlasfaserPlus anders macht
Open-Access bedeutet: das Netz wird mehreren Endkunden-Anbietern bereitgestellt. Endkunden haben Wahlfreiheit zwischen mehreren Tarif-Angeboten — ähnlich wie im Strom-Markt.
Operativ läuft die Auskundung wie bei Telekom: Portal-basiert, Foto-Doku, GEE, ZIP-Übergabe. Mengenabrechnung pro Adresse.
Doku-Anforderungen
- Foto-Doku entsprechend GlasfaserPlus-Bildvorgabe
- Skizze mit Maßband-Bezug
- GEE mit Open-Access-Hinweis
- Foto NE4-Steigzonen bei MFH
- Mengen-Erfassung pro NE3- und NE4-Abschnitt
Was im ländlichen Raum besonders ist
Größere Trassenlängen pro Haus (oft >50 m). Mehr Spülbohrungen statt offener Tiefbau. Höhere Bedeutung der Eigentümer-Kommunikation, weil die Vorvermarktungs-Quote in dünn besiedelten Gebieten variiert.
Übergabe und Abrechnung
ZIP pro Adresse via Portal-Upload. Abnahme durch QM-Team von GlasfaserPlus, Reklamationen via Portal-Tickets. Abrechnung pro abgeschlossener Adresse — Konditionen je Region.