Glasfaser im Mehrfamilienhaus: WEG, NE4 und Verwalter im Griff
Mehrfamilienhäuser sind Premiumkunden im FTTH-Ausbau: hohe Anschluss-Quote pro Tiefbau-Meter, viele Endkunden, dauerhafte Vertragsbindung. Aber: Auskundung und Vorvermarktung sind aufwendiger — wegen WEG, Verwalter und vieler Mieter.
Die Akteure verstehen
- Eigentümergemeinschaft (WEG): Beschluss zur Gestattung
- Verwalter: koordiniert, lädt zur ETV ein, dokumentiert Beschluss
- Hausmeister: Zugang Keller, Steigzonen, Treppenhaus
- Eigentümer einzelner Wohnungen: Mieterstrom-Thematik
- Mieter: Vorvermarktung Endkundenvertrag
Die WEG-Hürde nehmen
Seit der WEMoG-Reform 2020 ist der Glasfaser-Anschluss in vielen Konstellationen bereits per einfacher Mehrheit beschlussfähig. Trassenpilot liefert eine carrier-konforme Beschlussvorlage, die Verwalter direkt in die ETV einbringen können.
Schlüssel ist eine saubere Begehung mit dem Verwalter vorab: Steigzonen geprüft, NE4-Konzept in der Hand, Foto-Doku der Treppenhäuser. So wirken Beschluss und Vermarktung nicht wie 'Versuchen wir mal'.
NE4-Konzept im MFH
Vom Gf-AP im Keller über Steigzonen-Faser bis zur Etagen-Verzweigung. Im Treppenhaus laufen die Faserkabel meist sichtbar in Brüstungskanal oder Aufputz-Kabelkanal.
Pro Wohnung wird ein Wohnungs-Anschluss-Punkt (WAP) gesetzt — meist neben dem Sicherungskasten oder im Wohnungseingang.
Vorvermarktung im MFH
Anschreiben pro Wohneinheit, ergänzt um QR-Code zur direkten Termin-Buchung der individuellen Begehung. Wer im Treppenhaus klingelt, ist 30 Jahre zu spät — heute läuft das digital.
Trassenpilot kombiniert die MFH-Begehung mit der NE4-Aufnahme — eine Begehung, beide Outputs.